• Jessica Blömeke

Eigentlich sind wir alle eine große Familie!


... Sagte neulich mein Tochterkind zu mir, nachdem sie verstanden hatte wie das mit der Fortpflanzung funktioniert und, dass wir alle von der gleiche Urahnin und dem gleichen Urahnen abstammen. 😉

Recht hat sie.

Energetisch betrachtet ist alles mit allem verbunden, ist jeder mit jedem verbunden. Es gibt keine Trennung zwischen Dir und mir. Das einzige, was uns voneinander trennt sind unsere physischen Körper sowie die Begrenzung unseres menschlichen Verstandes.

Dafür gibt es mittlerweile sogar wissenschaftliche Belege, weil der Verstand eine logische Erklärung für einen Umstand brauchte, der auf seelischer Ebene völlig logisch ist. Wie Du siehst, ist unsere Seele äußerst trickreich, um Dinge ins Bewusstsein zu bringen.

Wieso gibt es nach mehr als einem Vierteljahrhundert (!) nach der deutschen Wiedervereinigung noch immer solche Unterschiede zwischen Ost und West?

Wieso scheitern Partnerschaften, Beziehungen und Ehen zwischen Menschen aus unterschiedlichen Ländern?

Wieso klappt das dann nicht mit der Völkerverständigung?

Wieso klappt das viel zu selten mit der Integration?

Wieso herrscht im Namen Gottes, des All-Einen, noch immer Krieg?

Wieso und das obwohl wir “eigentlich alle eine große Familie sind“?

Wenn Du jetzt beispielsweise eine Ehe zwischen einem Menschen aus dem mitteleuropäischen und einem aus dem afrikanischen Kulturkreis betrachtest, wirst Du das mögliche Scheitern für plausibel halten. Dein Verstand wird eine Menge an Gründen parat haben, die Dir das erklären. Gibt es jedoch Verbindungen zwischen Menschen, die die gleiche Sprache sprechen, diese jedoch aus verschiedenen Ländern stammen, wird das mit Erklärungen des Verstandes schon schwieriger...

Neben Deiner eigenen Geschichte, die Deiner Herkunftsfamilie, ja sogar die Deiner Ahnenreihe, trägst Du ebenso das kollektive Bewusstsein Deines Heimatlandes in Dir.

Jedes Land hat seine ganz eigene Geschichte, sein ganz eigenes Erbe und darüber werden bestimmte Muster und Gefühle an die Folgegenerationen weiter gegeben. Deutschland hat zum Beispiel die Besonderheit, dass die Menschen aus der ehemaligen DDR ein anderes kollektives Erbe in sich tragen als die Menschen aus dem Gebiet der Bundesrepublik. Was beide in sich tragen ist das kollektive Erbe der beiden Weltkriege.

Ein Schweizer und ein Österreicher wiederum trägt ein völlig anderes kollektives Erbe in sich, weil deren Landesgeschichte eine ganz andere ist, als die eines Deutschen. Und das obwohl wir alle dem mitteleuropäischen Kulturkreis angehören und im Prinzip (vom Dialekt mal abgesehen) die gleiche Sprache sprechen.

Ein hochsensitiver Mensch ist besonders offen für die verschiedenen Kanäle und Frequenzen ("Das Empathen-Radio") und spürt diese kleinen, feinen Unterschiede. Auch wenn er sich dessen nicht immer bewusst ist. Dabei ist es wichtig, diese Unterschiede im Blick zu behalten.

Was kannst Du also tun, wenn es immer wieder zu Missverständnissen, Unstimmigkeiten oder Streitereinzwischen Dir und einem anderen Menschen oder innerhalb Deiner Familie kommt?

Anerkennung und Achtung sind hier die Schlüsselworte. Das Sesam öffne Dich für inneren Frieden, Ankommen und ein Heim finden. In Dir drin und damit auch im Außen lebbar. Nur damit! Für Dich und all Deine Nachkommen.

Der Schamanismus bietet hierfür wundervolle simple und zugleich hoch wirksame Rituale.

Ich stelle immer wieder fest, dass die einfachsten Lösungen oft die wirksamsten sind. Manchmal sind sie jedoch so einfach, dass sie leicht übersehen werden.

Ich möchte an dieser Stelle ein Beispiel aus meiner eigenen Geschichte erzählen:

Ich wurde in der DDR geboren. Faktisch habe ich bis zur Wiedervereinigung nur sieben Jahre dort gelebt. Geprägt hat mich das Ganze dennoch. Meine Vorfahren in der männlichen Linie mütterlicherseits waren alles “Wessies“. Das heißt, ich trage beide deutsche Kulturen als kollektives Erbe in mir. Hinzu kommt, dass es in der Linie meines Vaters Vertriebene aus Schlesien gegeben hat.

Ich bezeichne mich gerne mal als spirituelle Nomadin. Früher habe ich mich auch oft als Grenzgängerin bezeichnet, ohne jedoch den Begriff mit dem genannten Thema bewusst in einem Zusammenhang zu bringen.

Es gibt viele Orte, an denen ich mich wohlfühle und meine Definition von Heimat ist losgelöst vom Ort meiner Geburt. Nichtsdestotrotz war ich mein ganzes Leben, zumindest jener Teil, an dem ich bewusste Erinnerungen habe, geprägt von einer Suche. Bereits als Kind wollte ich immer von zu Hause fort und seit meinem Abitur habe ich an vielen Orten in Deutschland gelebt. In der Zeit bin ich im Schnitt alle 1,5-3 Jahre umgezogen. Immer erfasste mich in etwa in diesem Zeitfenster eine innere Unruhe, wurde unzufrieden mit meiner räumlichen, äußeren (Wohn-)situation und verspürte einerseits eine unbändige Lust nach Veränderung. Andererseits stresst mich das Ganze und der Drang "endlich" anzukommen ist mindestens genauso stark.

Wo will ich eigentlich ankommen? Wo willst Du ankommen?

Eines kann ich Dir schon mal verraten. Mit einer Suche im Außen funktioniert das nicht mit dem Ankommen. Ich weiß das deshalb so genau, weil ich damit schon die ein oder andere Erfahrung gesammelt habe. 😉 Denn eine Suche im Außen beinhaltet immer eine Abhängigkeit von äußeren Umständen, anderen Personen etc. Zuerst muss der Mensch bei sich selbst ankommen. Im Inneren. Dann und erst dann folgen die Veränderungen im Außen und manchmal schneller als Du denkst.

Bis vor kurzem habe ich meine innere Suche nach einem Heim, mein Gefühl überall und nirgendwo so richtig zu Hause zu sein mit meinem kollektiven Erbe in keinerlei Zusammenhang gebracht. Bis mir in einem Gespräch die sprichwörtlichen Schuppen von den Augen gefallen sind.

Was habe ich also getan und was kannst auch Du tun, wenn Du Dich rastlos und getrieben fühlst, Dich jedoch gleichzeitig nach einem zu Hause sehnst?

Ich empfehle Dir, forsche Deine Familiengeschichte unter dem Gesichtspunkt der folgenden Fragen:

Wo liegen Deine Wurzeln? Welches Schicksal hatten Deine Vorfahren in diesem Zusammenhang? Welches ist das Land oder sind gar die Länder Deiner Väter?

Das Sesam öffne Dich, was ich vorhin angesprochen hatte, damit Du (endlich) in Dir zu Hause ankommen kannst: Anerkennung und Achtung ist ein Akt, der in wichtigster Instanz auf energetisch-seelischer Ebene erfolgt. Es geht darum das Schicksal Deiner Vorväter in Achtung und Würde dorthin zurückzugeben, wo es hingehört. Und diese Wurzeln in Dir selbst, da es Dich ohne Deine Ahnen nicht geben würde, anzuerkennen und zu achten. Hast Du einen Partner oder eine Familie, gilt es auch diese ihm als einen Teil von ihm (oder ihr) zu achten.

Jedes Kind, und auch Du bist einst ein Kind gewesen, trägt aus Hilflosigkeit, Abhängigkeit, Loyalität und Liebe ganz, ganz viel. Für die eigenen Eltern, Großeltern, ja sogar zum Teil für Vorfahren, die Du nicht einmal kennst. Jedes Kind tut das. Das ist entwicklungsbedingt normal.

Tust Du das als Erwachsener noch immer, und viele Erwachsene tun das, dann bist Du daran gebunden. Diese Fixierung an Deine Ahnen und dessen Wesen gilt es zu lösen. In Anerkennung, Achtung und Würde. Dann und erst dann bist Du frei in Dein ganz eigenes, nur für Dich bestimmtes Leben zu gehen.

Ist das nicht wundervoll?

Von Herzen,

Deine Jessica

P.S.: Möchtest Du Unterstützung bei der Ablösung? Dann melde Dich bei mir und wir vereinbaren einen Termin. Ich leite Dich durch das Ritual.

Photo by Matthew Dertelli on Pexels

#Schamanismus #Empathen #Ankommen #Anerkennung #Achtung

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